Orchester

Die Trompete

ist ein hohes Blechblasinstrument mit enger Mensur und einer überwiegend zylindrischen Bohrung.
Schon die Ägypter vor 3500 Jahren spielten trompetenartige Instrumente. Frühe Trompeten, wie die griechische Salpinx oder die römische Tuba waren langgestreckt und ohne Windungen. Die Hakenform des römischen Lituus und des keltischen Karnyx entstanden vermutlich durch die Verbindung eines geraden Rohrs mit einem krummen Tierhorn als Schallbecher. Frühmittelalterliche Trompeten waren gestreckt. Gewundene Formen sind erst ab dem 14. Jahrhundert nachzuweisen. Als Standardform bildete sich im ausgehenden Mittelalter die einmal gewundene Langtrompete heraus, die als Barocktrompete bis zum Ende des 18. Jahrhunderts praktisch unverändert blieb. Der Tonumfang dieser Instrumente war auf die Naturtonreihe beschränkt, deren vierte Oktave (Clarinregister) eine vollständige Skala bereitstellt.
Die aus Schlesien stammenden Musiker Heinrich Stölzel (Hornist) und Friedrich Blühmel erfanden 1813 die so genannten Drehbüchsenventile, die den Luftstrom umleiten. Seit 1830 ist die heutige Bauform mit drei Ventilen bekannt. 1839 entwickelte François Périnet das Périnet-Ventil. Das im deutschen Sprachgebrauch auch als Pumpventil bekannte Ventil gibt einen größeren Querschnitt im Luftstrom frei.

Unsere Trompeten:
Ertopcu, Burak B-Trompete
Faißt, Jan B-Trompete
Schnurr, Annette B-Trompete
Tschirner, Heiko B-Trompete
Reyinger, Gunther B-Trompete/Flügelhorn
Wußler, Christian B-Trompete
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  • Trompete_2016Trompete_2016
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Kirchenkonzert

16.12.2018 - 16:00 Uhr



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