Orchester

Die Tuba

war im Römischen Reich die Bezeichnung für ein Blasinstrument aus Messing oder Bronze. Es besaß die Form einer geraden, langgestreckten Röhre mit schmalem Schallbecher, ähnlich einer Fanfare. Heute versteht man unter einer Tuba das Bassinstrument der Familie der Bügelhörner. Die ersten Tuben wurden in Berlin um 1835 kurz nach der Erfindung der Ventiltechnik entwickelt. Wilhelm Wieprecht und Carl Wilhelm Moritz erhielten in diesem Jahr ein Patent auf eine Basstuba in F mit fünf Ventilen. Das Hauptmerkmal der Tuba ist die starke Erweiterung der Bohrung (weite Mensur) in einem Verhältnis von bis zu 1:20 vom Mundstück bis zum Schallstück des Instrumentes. Im Orchester werden Basstuba und Kontrabasstuba gleichermaßen verwendet.
Basstuba: in Es oder F, gebräuchlichste Bauweise, hat etwa die gleiche Lage wie der Kontrabass und das Fagott.
Kontrabasstuba: in B oder C, größte und tiefste Tuba. Eine sehr weit mensurierte Form der Kontrabasstuba ist der "Kaiserbass".
Die Kontrabasstuba in B besitzt besitzt mit 580 Zentimetern die größte Grundrohrlänge aller Blechblasinstrumente. Einschließlich aller Ventilschleifen kommt dieses Instrument sogar auf 966 Zentimeter Länge.

Unsere Tubisten:
Fuggenthaler, Jürgen B-Tuba/E-Bass
Müller, Klaus B-Tuba
Rösch, Norbert F-Tuba
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  • Tuba_2017Tuba_2017
  • Tuba_2011Tuba_2011
  • Tuba_2007Tuba_2007
   

Kirchenkonzert

16.12.2018 - 16:00 Uhr



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