Unsere Geschichte
2018
Die Generalversammlung bringt Änderungen in der Vorstandschaft mit sich. Die Ämter des Schriftführers, des Notenwartes und eines Jugendvertreters mussten neu besetzt werden.
Am Narrentreffen marschierte die Stadtkapelle erstmals mit dem "Kleinen Narrenmarsch". Es war ein langgehegter Wunsch der Narrenzunft, dass die Stadtkapelle bei Umzügen den Narrenmarsch spielt. Da dieser einem Konzertmarsch entspricht und die Noten entsprechend anspruchsvoll sind, war dieser Wunsch bisher nur vereinzelt erfüllt worden. Tobias Elsäßer hat Teile des Narrenmarschs nun zum "Kleinen Narrenmarsch" zusammengefasst, der nun im Marschieren gespielt wird.
 
2017
1. Konzertabend unter Tobias Elsäßer.
Der erste Teil wird einmal mehr von den YoungStars der Stadtkapelle gestaltet.
Im Programmteil der Stadtkapelle kommen unter anderem Der Karneval der Tiere, A little Concert Suite, Grand Serenade For An Awful Lot Of Winds und die Suite Pernamucana de Bolso zur Aufführung. Es sich um ein Prgramm, das den Musikern viel Probenarbeit abverlangt und von dem der Dirigent sagt, dass er so ein Programm nur im ersten Jahr zusammenstellen darf. Das Publikum war mit dem Programmzusammenstellung zufrieden.
Jürgen Fuggenthaler wurde an diesem Abend für 40 jährige Musikertätigkeit vom Blasmusikverband geehrt und von der Stadtkapelle zum Ehrenmitglied ernannt.
Für 60 Jahre als aktiver Musiker wurde der Ehrenvorsitzende Herbert Sester vom Blasmusikverband mitder Goldenen Ehrennadel mit Diamanten ausgezeichnet.
Erstmalig wird am Sonntagnachmittag nach dem Konzertabend ein Familienkonzert veranstaltet. Hierbei wirkt auch die - von Herr Elsäßer initiierte - Rhythmus-AG der Grundschule und natürlich die YoungStars der Stadtkapelle mit. Beim Karneval der Tiere durfte die Rhythmus-AG und das Publikum - teilweise unterstützt von den YoungStars - mitmusizieren was den Kindern hörbar Spaß bereitet hat. Bei "Kangaroo Island" musizierten die YoungStars und die Stadtkapelle gemeinsam. Der Eintritt war frei und die Eltern konnten sich mit Picknickdecken und Proviant in der unbestuhlten Stadthalle ausbreiten.
Am 26.05.2017 findet eine offene Probe der YoungStars statt. Die Eltern dürfen (müssen) teilweise mitmusizieren. Nach der Probe werden die Prüfungsbescheinigungen und die Abzeichen an die Teilnehmer des Juniorabzeichens verliehen. Es haben alle bestanden.
Nach mehreren Proben wurde der Narrenmarsch und der Spättlemarsch für die Narrenzunft Gengenbach aufgenommen. Die Narrenzunft möchte eine CD mit den Gengenbacher Fasentsliedern erstellen. Zu diesem Zweck wurde der Narrenmarsch von Tobias Elsäßer in "lesbare" Form gebracht und um die Saxophonstimmen erweitert. Der Spättelemarsch wurde von seinem Komponisten nochmals überarbeitet und neu instrumentalisiert.
Nach 2-jähriger Unterbrechung findet wieder ein Kirchenkonzert in der Mutterhauskirche in Gengenbach statt.
 
2016
Der letzte Konzertabend unter Leitung von Stadtmusikdirektor Josef Loosmann findet statt.
Das letzte Kurkonzert unter Leitung von Stadtmusikdirektor Josef Loosmann findet auf dem Marktplatz statt.
In der Stadthalle findet der offizielle Abschied von Herr Stadtmusikdirektor Loosmann statt. Herr Loosmann bekommt vom Verband Deutscher Blasmusikverbände die silberne Dirigentenehrennadel verliehen. Von der Statdkapelle wird Herr Josef Loosmann für seine unermüdliche Tätigkeit - auch im Bereich der Jugendausbildung - zum Ehrendirigent ernannt. Damit ist Herr Loosmann nicht nur der Dirigent mit der längsten Dienstzeit, sondern auch der erste Ehrendirigent der Stadtkapelle Gengenbach.

Für das Schülerorchester und das Jugendorchester "YoungStars" ergeben sich Änderungen. Die fortgeschritteneren YoungStars kommen in das Große Orchester. Die verbleibenden YoungStars werden mit dem MusikernInnen des Schülerorchesters zusammengeführt. Bis wieder genügend Kandidaten für ein Schülerorchester da sind, wird dieses ruhen. Das Jugendorchester YoungStars wird auch 2016 wieder diverse Auftritte absolvieren.
An einem Mittwoch findet die erste Probe unter Leitung von Herrn Tobias Elsäßer statt.
Nach nur 2 Proben findet das erste Konzert unter neuer Leitung statt. Trotz der kurzen Probenzeit wurde beim Gengenbacher Weinfest bereits das erste neue Stück aufgeführt. Leider war das Wetter nicht dem Anlass entsprechend, so dass wir nur ein gekürztes Konzert geben konnten.
Konzertreise nach Nürnberg. Gleich vorweg: die Konzerte konnten leider nicht stattfinden, da wohl Nürnberg "Probleme mit Straßenmusikern" hat, keine geeignete Location gefunden werden konnte und ausßerdem an dem Wochenende Oktoberfest mit diversen Veranstaltungen war. Bereits auf der Anfahrt besichtigten wir das Technikmuseum in Sinsheim. Nach Ankunft in Nürnberg bezogen wir unser Hotel. Dies war zwischen diversen "Etablisements" gelegen und wirkte teilwese recht "abenteuerlich", war aber relativ günstig. In die Innenstadt führte ein kurzer Fußweg. Auf dem Programm stand eine Stadtführung incl. der Nürnberger Burg, Besuch Oktoberfest, Führung durch die Unterwelt Nürnbergs. Auf der Heimfahrt war noch Gelegenheit zur Besichtigung von Schloss Langenburg oder dem dortigen Automuseum.
 Loosmann
2015
Herr Dirigent Josef Loosmann informiert die MusikerInnen an der Generalversammlung, dass er 2016 in den Ruhestand gehen wird. Der genaue Termin steht jedoch noch nicht fest.
Gemeinsam mit dem Musikvereins Kappel gestalten wir den Konzertabend in Kappel. Da Herr Loosmann beide Orchester dirigiert, werden alle Stücke gemeinsam gespielt. Herr Loosmann nutzt die Möglichkeit des "großen" Orchesters und verwirklicht seinen lange gehegten Wunsch die "Ouvertuere zu Willhelm Tell" aufzuführen. Die gemeinsamen Proben für das Konzert gestalten sich sehr angenehm. In allen Registern war außer dem Ernst der Arbeit viel Heiterkeit feststellbar. Auf Grund der Probenarbeiten und des Konzerttermins wird schweren Herzens auf das inzwischen sehr beliebte Kirchenkonzert verzichtet.
 
2010
In der Mitgliederversammlung wird turnusmäßig eine neue Vorstandschaft gewählt. Es gibt hierbei größere Änderungen, da 4 Vorstandsmitglieder nicht mehr zur Wahl antreten. Herbert Sester tritt nicht mehr zur Wahl an. Er war lange Jahre Beisitzer, danach 8 Jahre 2. Vorsitzender und 22 Jahre 1. Vorsitzender.
 
2009
Die Stadtkapelle unternimmt eine Konzertreise nach Düsseldorf. In Düsseldorf wird ein Konzert im Marien-Hospital und an der Rheinpromenade gegeben, auf dem Heimweg noch ein Konzert auf der Domplatte.
 
2007
Die Stadtkapelle Gengenbach feiert das 150-jährige Jubiläum
Die Stadtkapelle Gengenbach eröffnet das Jubiläumsjahr mit einem Konzert beim Neujahrsempfang der Stadt Gengenbach.
Der Konzertabend im Jubiläumsjahr wird gestaltet vom Jugendorchester Voki (Vorderes Kinzigtal) und der Stadtkapelle Gengenbach.
Im Rahmen des Festbankettes werden diverse Ehrungen vorgenommen.
Für 60-jährige aktive Tätigkeit in der Stadtkapelle, wird Herrn Heinz Mößel die “Ehrennadel in Gold mit Diamant” verliehen.
Für 50-jährige aktive Tätigkeit im Musikverein Reichenbach und in der Stadtkapelle Gengenbach, wird Herrn Herbert Sester die “Große goldene Ehrennadel” verliehen. Herbert Sester ist 1969 in die Stadtkapelle Gengenbach eingetreten. Vorher musizierte er bereits 12 Jahre in der Musikkapelle Reichenbach. Er ist bereits seit 10 Jahren Ehrenmitglied der Stadtkapelle Gengenbach.
Für 40-jährige aktive Tätigkeit in der Stadtkapelle Gengenbach, wird Herrn Manfred Hug die “Goldene Ehrennadel” verliehen. Außerdem wird Herr Hug zum Ehrenmitglied der Stadtkapelle ernannt. Manfred Hug war viele Jahre in der Vorstandschaft davon 1 Jahr 1. Vorsitzender.
Für 25-jährige aktive Tätigkeit in der Stadtkapelle Gengenbach, wird Frau Claudia Kiefer die “Silberne Ehrennadel” verliehen.
Für seine ausgezeichnete Tätigkeit als Dirigent und die Nachwuchsförderung wird Herr Josef Loosmann zum Stadtmusikdirektor ernannt.
Hohe Auszeichnung für die Stadtkapelle Gengenbach
Im Jahr 1998 wurde vom damaligen Ministerpräsidenten Erwin Teufel eine Auszeichnung geschaffen, die an kulturtreibende Vereine verliehen wird, die seit 150 Jahren ununterbrochen bestehen.
Im Rahmen des diesjährigen Tages der Laienmusik in Ravensburg erhielten 142 Chöre und Orchester des Landes die “Conradin-Kreutzer-Tafel” überreicht. In Vertretung für Herrn Ministerpräsident Günther H. Oettinger nahm Herr Staatssekretär Rudolf Köberle die Übergabe der Tafeln vor.
Für die Stadtkapelle Gengenbach, die in diesem Jahr den 150. Geburtstag feiert, konnten der 1. Vorsitzende Herbert Sester und Beisitzer Jürgen Fuggenthaler die Auszeichnung in Empfang nehmen.
Ein weiterer Programmpunkt ist im Jubiläumsjahr eine Abendserenade.
Hierbei wirken auch die Trachtenkapelle Bermersbach und die Musikkapelle Reichenbach mit. In einem Sternmarsch kommen die 3 Kapellen mit Marschmusik auf den Marktplatz. Nach der Aufstellung findet ein Konzert statt, bei dem die Kapellen einzeln und gemeinsam die Stücke darbieten. Beim Publikum kam diese Veranstaltung sehr gut und wurde in etwas abgewandelter Form ein Programmpunkt im jährlichen Terminkalender.
In der Sparkasse Gengenbach wird eine Ausstellung zum 150-jährigen Jubiläum eröffnet.
Zum Abschluss des Jubiläumsjahres veranstaltet die Stadtkapelle in der Mutterhauskirche der Franziskanerinnen vom Göttlichen Herzen Jesu ein Kirchenkonzert.
Auf dem Programm stehen Werke für das gesamte Orchester, Ensembles und natürlich auch den “Klassiker” Orgel und Trompete. Begleitet werden die Trompeter von der Organistin des Mutterhauses Sr. M. Rafaela. Da man nicht abschätzen konnte, wie der Publikumszulauf ist hat man sich für die “kleine aber feine” Kirche entschieden und musste überrascht feststellen, dass die Kirchenbänke für die Zuhörer nicht ausreichen. Es mussten 15 Minuten vor Konzertbeginn noch Stühle in der Kirche aufgestellt werden. Aufgrund des guten Besuches wurde auch hier ein Programmpunkt aufgenommen.
 
2004
Das Brunnenfest, das auf Grund gesetzlicher Bestimmungen immer weiter eingeschränkt wurde, findet es letztmalig statt.
 
2003
Erstmals wird ein nicht aktives Mitglied der Kapelle zum Ehrenmitglied ernannt.
Für seine vielfältigen Bemühungen um den kontinuierlichen Fortbestand der Stadtkapelle Gengenbach in den turbulenten Zeiten zwischen 1987 und 1990 sowie für die vertrauensvolle Zusammenarbeit wird Herrn Bürgermeister Michael Roschach die Ehrenmitgliedschaft verliehen.
 Michael Roschach
2002
Die Kur- und Stadtkapelle Gengenbach wird am 11. Januar ein Verein. Sie führt jetzt den Namen “Stadtkapelle Gengenbach e.V.”
Schon lange überlegte die Stadt Gengenbach diesen Schritt. Bislang konnte unter Hinweis auf die Dirigentenprobleme und die Altersstruktur der Kapelle dieser Schritt aufgehalten werden. Es ergaben sich hierdurch jedoch keine Nachteile. Die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung läuft weiterhin reibungslos.
 
1992
Erstes Frühjahrskonzert
Seither ist der Konzertabend in Form eines Doppelkonzerts fester Bestandteil im Jahresprogramm. Es findet immer am 2. Samstag vor Ostern statt.
 
1990
Herr Günter Flumm übernimmt die Kapelle. Am Konzept der Kapelle ändert sich nichts, die Notenwahl geht mehr Richtung zeitgenössische Blasmusik
Herr Günter Flumm beendet seine Tätigkeit auf Grund eines attraktiveren Angebotes aus Albstadt-Onstmettingen.
Herr Josef Loosmann übernimmt ab November die musikalische Leitung der personell weiter dezimierten Kapelle.
 
1989
Eine neue Uniform wird angeschafft. Die Kapelle erhält erhält den Namen “Kur- und Stadtkapelle Gengenbach” und wird der Kurverwaltung der Stadt Gengenbach angegliedert.
Die Stadtkapelle trennt sich vom Dirigenten Herrn Voll. Die Mitgliederzahl verringert sich dadurch erneut. Herr Heinz Mößel überbrückt die Zeit bis ein neuer Dirigent gefunden ist. Das traditionelle Waldfest auf wird aufgrund ausbleibender Besucher letztmalig durchgeführt.
 
1987
Herr Gerhard Geng legt den Taktstock nieder. Großes Abschiedskonzert in der vollbesetzten Kinzigtalhalle.
Die Mitgliederzahl verringert sich, da einige Musiker ebenfalls ihre Mitgliedschaft beenden.
Herr Norbert Voll übernimmt die Leitung der Kapelle.
 
1982
125-jähriges Jubiläum
Die Kapelle zählt inzwischen 69 aktive Musiker, die Jugendkapelle 50 aktive Mitglieder.
20 Jungmusiker erarbeiten sich das Leistungsabzeichen des Musikverbandes.
 
1981
Die Stadtkapelle erhält eine neue Satzung.
 
1977
Herr Geng übernimmt die Stadtkapelle mit 39 aktiven Musikern und 30 Jugendlichen.
 
1974
Verleihung der Pro-Musica-Plakette durch den Bundespräsidenten. Die Übergabe erfolgte durch Landrat Dr. Gamber.
 
1971
Jugendorchester erhält seine Uniform der Bannerträger aus dem 16. Jahrhundert.
 Jugenuniform
1969
Jugendblasorchester besteht inzwischen aus 35 Musikanten.
 
1968
Die neue Uniform wird im Juni der Bevölkerung vorgestellt.
 
1966
Hans Kamp übernimmet die Kapelle als Dirigent.
Am 4. Advent Auftritt der neugegründeten Jugendkapelle im Krankenhaus und auf dem Marktplatz mit Weihnachtsliedern.
Hans Kamp
1959 ff
Mehrmalige Aufnahmen für den Südwestfunk Freiburg unter Stabführung von Hans Hartwig.
Hans Hartwig
1957
100-jähriges Jubiläum mit Verbandsmusikfest und großem Umzug, vom Erlös wurde ein Kaiserbass beschafft.
 
1956
Neue Uniformen für die Stadtkapelle.
 
1946
Neugründung durch den Musikdirektor Sugg.
 
1940 - 1945
Unterbrechung durch den 2. Weltkrieg.
 
1939
Aufruf der Stadt an ehemaliger Musiker zur Gründung einer guten Kapelle
Verleihung der Bezeichnung “Stadtkapelle”.
 
1933
Auflösung des Musikvereins und Überführung in die “Stadt- und Feuerwehrkapelle”.
 
1927
Die Kapelle kündigt ihren Dienst für die Stadt.
Einige Idealisten gründen als Nachfolge einen Musikverein.
 
1918
Wiederaufbau durch Karl Lehmann.
 
1914 - 1918
Unterbrechung durch den 1. Weltkrieg.
 
1882
Erstes Schriftstück vom 10.Januar, das auf eine Jugendkapelle mit 55 männlichen Teilnehmern hinweist.
 
1868
Wiedergründung und am 21.12. und Erlass der ersten Statuten.
 
1867
Auflösung der kompletten Musik
 
1866
Auflösung der “Feuerwehr-Musik”.
 
1860
Umbenennung in “Feuerwehrkapelle”
 
1857/58
Aufnahme im Feuerwehr-Corps um die Auflösung zu verhindern.
Aufruf des Dirigenten an die “Freunde der Musik” die Kapelle mit einem monatlichen Beitrag für Noten und Instrumente und Wein für die Musikproben zu unterstützen.
 
1849
Umbenennung in “Blechmusikgesellschaft”.
 
1844
Schriftstück berichtet über den Kauf einer Trompete für das “Bürger-Miliz-Corps”.